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Magenschleimhautentzündung (akute Gastritis)

Die akute Magenschleimhautentzündung (Gastritis) äußert sich in einem diffusen Druck, der sich bis zu intensivem Schmerz in der Magengegend steigern kann. Oftmals ist eine Gastritis Ausdruck einer allgemeinen Grundkrankheit. Wichtig ist daher, Grundkrankheiten, die mit gastrischen Beschwerden einhergehen können, bei der Diagnose mit in Erwägung zu ziehen. So können beispielsweise auch Erkrankungen der Nieren, der Leber, des Herzens, Medikamente und Nahrungsmittel Magenschleimhautentzündungen auslösen.


Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

Bei einem Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür, auch Ulkuskrankheit genannt, liegt ein gestörtes Gleichgewicht zwischen agressiven Faktoren und den Schutzmechanismen der Schleimhaut zugrunde. Außerordentlich charakteristisch ist beim Ulkus der streng lokalisierte, auf den Umkreis einer Fingerkuppe beschränkte Schmerz.


Darmkrebs

Fast immer entsteht Darmkrebs aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Der Prozess vom Darmpolypen zum Darmkrebs kann rund zehn Jahre dauern. Je größer die Polypen werden, desto mehr nimmt die Gefahr der Zellentartung zu. Wichtig ist es deshalb, Polypen frühzeitig zu erkennen und zu entfernen. Eine regelmäßige Darmspiegelung hilft, das Erkrankungsrisiko um 80 bis 90 Prozent zu senken.


Darmverschluss (Ileus)

Ein Darmverschluss stellt immer eine lebensbedrohliche Situation dar, die sofort einer ärztlichen Behandlung bedarf. Beim Darmverschluss, auch Ileus genannt, ist ist die Darmpassage unterbrochen. Der Stuhl kann nicht mehr weitertransportiert werden und staut sich auf. Ein wichtiges Symptom sind zumeist heftige, krampfartige Bauchschmerzen.


Anorektale Tumoren - Analkarzinom und Rektumkarzinom

Anorektale Karzinome sind bösartige Tumore, die sich in den verschiedenen Bereichen des Enddarms entwickeln. Unterschieden wird zwischen einem Rektumkarzinom im Mastdarm und dem Analkarzinom - auch Afterkrebs - im Grenzbereich von Haut und Schleimhaut am After.


Polypen/Adenome

Als Polypen bezeichnet man Vorwölbungen oder Ausstülpungen der Schleimhaut, die vor allem im Magen-Darm-Trakt häufig vorkommen. In den meisten Fällen sind es gutartige Geschwulste - Adenome - aus Schleimhaut oder Drüsengewebe, sehr oft im Rektum, dem letzten Abschnitt des Dickdarms.


Rektoskopie und Proktoskopie

Es gibt zwei Methoden, den Enddarm endoskopisch zu untersuchen: die Rektoskopie und die Proktoskopie. Die Rektoskopie dient zur Überprüfung des Mastdarms. Dies ist der etwa 12 bis 15 Zentimeter lange Abschnitt des Enddarms, der nach innen auf den etwa 2,5 bis 4 Zentimeter langen Analkanal folgt. Wird nur der Analkanal untersucht, spricht man von einer Proktoskopie.


Koloskopie - Darmspiegelung

Mithilfe der Koloskopie können der gesamte Dickdarm und der letzte Abschnitt des Dünndarms begutachtet werden. Entzündungen, Tumore, Polypen oder Divertikeln (Ausstülpungen) werden damit sichtbar.
Dazu wird ein Koloskop, ein etwa 1 cm dünner, biegsamer Schlauch von ca. 1,20 m Länge, in den Darm geschoben.


Hämoccult-Test - Stuhltest auf okkultes Blut

Der Stuhltest weist den roten Blutfarbstoff Hämoglobin und damit verborgenes (okkultes) Blut im Stuhl nach. Es werden mittels Testbriefchen drei Stuhlproben an drei verschiedenen Tagen genommen. Ist der Test positiv, so kann das auf einen (blutenden) Tumor im Darm hinweisen.


Rektale Endosonographie

Die rektale Endosonographie ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, mit der der Analkanal und die ersten zwölf Zentimeter des Mastdarms beurteilt werden können. Indem die Sonde in den Darm eingeführt wird, können Narben und Defekte des Schließmuskels erkannt werden, z.B. bei Stuhlinkontinenz oder vor operativen Eingriffen am After. Auch die Eindringtiefe von Tumoren oder Fisteln kann auf diese Weise überprüft werden.


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