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Eosinophile Ösophagitis (EoE)

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Speiseröhre, deren Entstehung und Ursachen noch nicht gänzlich geklärt sind. Die Entzündung des Ösophagus ist durch das Vorliegen eines bestimmten Typs von weißen Blutkörperchen in der Schleimhaut, den so genannten Eosinophilen, gekennzeichnet. Als mögliche Ursachen werden Allergene in der Nahrung und in der Luft als Auslöser der Entzündung diskutiert. Weil die Entzündungsreaktion starke Ähnlichkeiten mit dem Asthma der Atemwege aufweist, wird bei der EoE oft auch vom "Asthma der Speiseröhre" gesprochen.

Symptome

Als Hauptsymptome einer eosinophilen Ösophagitis bei Erwachsenen sind Schluckbeschwerden und/oder Schmerzen beim Schlucken zu nennen. Im schlimmsten Fall kann die EoE sogar zu einer Blockade der Speiseröhre durch einen großen Bissen Nahrung führen, der sogenannten Bolus-Impaktation. Die großen Nahrungsbrocken können teilweise nicht mehr ausgehustet oder hochgewürgt werden und müssen vom Arzt aus dem Ösophagus entfernt werden. Betroffene leiden oft an Schmerzen beim Schlucken, Brustschmerzen und Sodbrennen.

Bei Kindern zeigt sich eine EoE oft auch indirekt durch verminderten Appetit oder Wachstumsstörungen.

 


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