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Barrettdysplasie

Etwa zehn Prozent der Betroffenen, die an einer chronischen Refluxösophagitis (Speiseröhrenentzündung) erkrankt sind, entwickeln eine Barrettdysplasie (Barrett-Ösophagus). Durch die über einen längeren Zeitraum anhaltende Belastung mit Magensäure wird die Schleimhaut der Speiseröhre angegriffen und deren Zellzusammensetzung verändert. Hierbei wandelt sich das gesunde Plattenepithel des unteren Ösophagus in ein nicht-gesundes Zylinderepithel um. Die Folge ist eine innerliche Verkürzung der Speiseröhre.

Die Umwandlung der Speiseröhrenschleimhaut in den krankhaften Barrett-Ösophagus erfolgt in der Regel ohne charakteristische Beschwerden. Die Symptome - vor allem Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein sowie starke Schluckbeschwerden – ähneln denen der Refluxkrankheit. Das Barrett-Syndrom wird als als Krebsvorstufe angesehen.

Die Umwandlung der Speiseröhrenschleimhaut in die krankhafte Barrettdysplasie wird nach dem britischen Chirurgen Norman Barrett (1903-1979) als Barrett-Ösophagus bezeichnet.
 


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