Header-Background

« Zurück

Gastroenterologische Krankheitsbilder

 

Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen »

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Akute Pankreatitis)

Eine der wichtigsten Diagnosen bei starken Schmerzen im Oberbauch ist die akute Pankreatitis. Die Erkrankung heilt in der Regel folgenlos aus. Häufige Auslöser sind zum Beispiel starker Alkoholkonsum und Rauchen.


Autoimmune Hepatitis

Bei der autoimmunen Hepatitis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Leber, die bevorzugt Frauen trifft. Genetische Faktoren scheinen bei der Entstehung der Erkrankung eine wichtige Rolle zu spielen.


Blinddarmentzündung (Appendizitis)

Der häufigste Notfall bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt ist die akute Appendizitis (Blinddarmentzündung). Wird sie zügig und sicher diagnostiziert und zeitnah operiert, ist mit einer schnellen und in der Regel komplikationslosen Genesung zu rechnen. Wird die akute Blinddarmentzündung dagegen zu spät oder gar nicht behandelt, besteht die Gefahr einer Bauchfellentzündung und Blutvergiftung (Sepsis). Im schlimmsten Fall kann eine Appendizitis auch zum Tode führen.


Colitis ulcerosa

Die Colitis ulcerosa gehört wie der Morbus Crohn zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Betroffen sind vor allem Patienten zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, Frauen etwas häufiger als Männer. Der Verlauf ist oft ausgesprochen schubweise. Eine gute Arzt-Patienten-Beziehung ist wichtig für den Therapieerfolg.


Durchfall

Jeder hat mal Durchfall: Verdorbene Nahrungsmittel, Krankheitserreger oder Stress können Schuld daran sein. Meistens verschwinden die Beschwerden nach einiger Zeit von alleine wieder oder lassen sich mit einfachen Hausmitteln oder entsprechender Ernährung behandeln. Bei auffälligen Symptomen sollte man jedoch den Arzt aufsuchen.


Fettleber

In den Ländern der westlichen Welt ist die Fettleber weit verbreitet. Dabei sind Männer mehr als doppelt so oft betroffen wie Frauen. Über 50 Prozent der Leberzellen haben bei der Fettleber Fetttröpfchen im Zellinneren eingelagert. Die häufigste Ursache für eine Fettleber ist ein zu hoher Alkoholkonsum.


Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

Bei einem Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür, auch Ulkuskrankheit genannt, liegt ein gestörtes Gleichgewicht zwischen agressiven Faktoren und den Schutzmechanismen der Schleimhaut zugrunde. Außerordentlich charakteristisch ist beim Ulkus der streng lokalisierte, auf den Umkreis einer Fingerkuppe beschränkte Schmerz.


Magenschleimhautentzündung (akute Gastritis)

Die akute Magenschleimhautentzündung (Gastritis) äußert sich in einem diffusen Druck, der sich bis zu intensivem Schmerz in der Magengegend steigern kann. Oftmals ist eine Gastritis Ausdruck einer allgemeinen Grundkrankheit. Wichtig ist daher, Grundkrankheiten, die mit gastrischen Beschwerden einhergehen können, bei der Diagnose mit in Erwägung zu ziehen. So können beispielsweise auch Erkrankungen der Nieren, der Leber, des Herzens, Medikamente und Nahrungsmittel Magenschleimhautentzündungen auslösen.


Morbus Crohn

Über 320.000 Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Entzündungen des Darms. Der Morbus Crohn gehört zu diesen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Alle Teile des Verdauungstraktes, einschließlich der Speiseröhre, können betroffen sein. Die Ursachen der Erkrankung sind unbekannt.


Sodbrennen (Refluxkrankheit)

Die gastroösophageale Refluxkrankheit ist eine Diagnose, die häufig in einer allgemeinärztlichen Praxis gestellt wird. Etwa 20 bis 40 Prozent der westlichen Bevölkerung leiden mindestens einmal pro Woche unter typischen Refluxsymptomen wie Sodbrennen und saurem Aufstoßen.


Reizmagen

Der Reizmagen zeigt mit einer gesteigerten Motorik und einer erhöhten Empfindlichkeit für Magensäure gewisse Beziehungen zum Magengeschwür. Entscheidend für die Abgrenzung zum Magengeschwür ist das Fehlen typischer radiologischer und endoskopischer Veränderungen.


Zöliakie

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die durch eine Gluten-Unverträglichkeit ausgelöst wird. Klassische Symptome sind Durchfall, Bauchkrämpfe, Blähungen und Übelkeit, bei atypischen Erscheinungsformen können diese Magen-Darm-Beschwerden aber auch vollkommen fehlen. Weltweit nimmt die Zahl der Betroffenen zu.


« Zurück

©2018 Praxeninformationsseiten | Impressum