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Analabszess

Analabszesse sind abgekapselte Entzündungen in einem eitergefüllten Hohlraum, die sich durch entzündliche Veränderungen im Bereich der Afterdrüsen bilden können und schmerzhafte Schwellungen verursachen.

Sie entwickeln sich innerhalb weniger Tage entweder knapp unter der Haut oder auch weiter innen. Im ersteren Fall lässt sich die Schwellung als Vorwölbung ertasten. Oft ist auch die Haut gerötet. Bei tiefer liegenden Abszessen sind heftige Schmerzen oft das einzige Symptom. Sie machen sich vor allem im Sitzen bemerkbar.

Therapie beim Analabszess

Ein Abszess sollte immer so schnell wie möglich operativ eröffnet werden, damit der Eiter abfließen kann. Der Eingriff erfolgt unter Narkose. Für die Ausheilung bleibt die Wunde offen, bis die Entzündung komplett abgeklungen ist. Manchmal wird der Eiterabfluss durch Einlage eines Gummistreifens unterstützt.

  • Wenn ein Abszess nicht fachgerecht behandelt wird, besteht das Risiko, dass er spontan aufbricht. Das kann eine Blutvergiftung (Sepsis) zur Folge haben, die sich mit Fieber ankündigt.
     
  • Häufig bildet sich ein Analabszess im Zusammenhang mit einer Analfistel. Sie sollte mit beseitigt werden, um zu verhindern, dass sich ein neuer Abszess bildet.
     
  • Die Bildung weiterer Abszesse kann zu Schäden am Schließmuskelapparat führen.
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